(Oder wie können wir die Kinder als kleine Helfer im Haushalt integrieren)
In meinen vorherigen Schreiben deutete ich schon darauf, dass ich kein Held bin und natürlich läuft auch bei uns nicht immer alles perfekt. Es kommt immer etwas zu dem perfekten Alltag und wir Eltern brauchen auch etwas Ruhe oder Zeit für uns.
Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir offen mit unseren Kindern darüber sprechen und sie in das Familienleben vollständig involvieren. Und was meine ich damit?
Die kleinen Kinder sind anders, sobald sie laufen lernen, sind immer mehr für die Umgebung interessiert, räumen alles aus, möchten alles entdecken. Ab zwei Jahren können wir schon die Kinder dazu führen, dass sie selbst beim Haushalt mitwirken.
Was ein 2-4 Jähriges Kind machen kann:
Wie gesagt, die kleinen Kinder machen diese Tätigkeiten als Spiel, sie sehen die Welt noch anders. (Deshalb dürfen wir nicht verärgert sein, wenn das Ergebnis noch nicht das Beste ist). Aber wir dürfen die Bedeutung dieser Tätigkeiten auch nicht unterschätzen. Warum?
In einem meiner früheren Schreiben erklärte ich die Wichtigkeit einer einfachen Kindheit. Es ist eine Kindheit, wo das Kind nicht mit Spielsachen vollgeschüttet ist, wo das Kind nicht zu viel Zugang zu den elektronischen Medien hat.
Genauso brauchen die Kinder auch die Grenzen, damit sie sich zu ihrer Umgebung (Familie, Pflegeeltern, usw.) zugehörig fühlen. Kinder brauchen dadurch Aufgaben in der Familie, deshalb müssen wir sie sogar in den Haushalt miteinbeziehen.
Bestimmt haben viele Eltern das Problem, dass sie etwas im Haushalt erledigen müssen (oder wollen), nun ist das kleine Kind da und braucht gleichzeitig Entertainer. So ist es ganz praktisch dem Kind auch eine leichte Aufgabe zu geben, was das Kind auch leicht erledigen kann.
Je älter die Kinder sind, desto mehr und besser können sie helfen. (und irgendwann haben sie keine Lust mehr dazu
)
Mit 6 Jahren können die Kinder sogar etwas Verantwortung übernehmen
Was sie noch machen können
Die Kinder sind in diesem Alter natürlich auch selbstständiger und sie brauchen manchmal auch ihre Ruhe, sie ziehen sich häufiger zurück in ihr Zimmer.
Am besten könnten die Jugendlichen helfen, sie wollen aber nicht immer. Hier kann ich meine Erfahrungen beschreiben und das, wie es in unserer Familie funktioniert.
An diesem Punkt ist es noch einmal ganz wichtig, dass in der Familie Regel herrschen, welche die Familie zusammenhalten. Es ist überall so, also im Kindergarten, in der Schule und in der Arbeit. Die Regel und die Grenzen bedeuten nicht die Hindernisse für die Welterkundung, sondern diese erleichtern das Gemeinschaftsleben.
Z. B.: Wir essen zusammen, und nach dem Essen ist jeden Tag ein anderes Familienmitglied dran, den Tisch und die Küche aufzuräumen. Weil die Sechsjährige es noch nicht kann, hilft sie beim Tisch decken und Spülmaschine einräumen.
Am Wochenende mache ich die Wohnung sauber und gleichzeitig müssen alle Kinder mithelfen. Hier wird gerecht verteilt, wer was macht. Wir besprechen, dass wir nicht jeden Tag die Wohnung säubern, sondern nur an bestimmten Tagen, aber dann müssen alle Familienmitglieder dabei sein.
Mit Haustieren beschäftigen, Katzenklo sauber machen, Futter geben Hund spazieren gehört auch dazu, dies wird auch verteilt.
Und wenn es funktioniert, entsteht ein harmonisches Zusammenleben in der Familie, in dem sich alle Mitglieder wohlfühlen. Wichtig ist, gemeinsame Entscheidungen zu bringen und die Regel gemeinsam aufstellen.
Eure Kommente könnt ihr hier veröffentlichen:
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