Hauptseite
Kinderbetreuung
Fortbildungen
Veranstaltungen & Events
Elternkaffee
Spielecke
Impessum und über mich
Hauptseite
Kinderbetreuung
Fortbildungen
Veranstaltungen & Events
Elternkaffee
Spielecke
Impessum und über mich
Liebe Eltern, wie ich es schon versprochen habe, mein nächstes Schreiben geht um den Förderkindergarten. Hier werde ich meine Erfahrungen mit zwei Förderkindergärten beschreiben. Drei von unseren Kindern waren nämlich in Sprachförder- oder in Förderkindergarten.
Wir sind eine ungarische Familie und vor 13 Jahren, als unser Sohn 2,5 Jahre alt und unsere Tochter 9 Monate alt war, zogen wir nach Deutschland. Ich war in der Meinung, dass es die größte Chance ist, dem Kind eine zweite Sprache beizubringen. Auch deshalb und weil wir keine Oma, Opa oder andere Verwandte Hilfe hier in Deutschland hatten, nahm ich den Kindergarten in Anspruch.
Es war alles super, die Eingewöhnung klappte mit wenig Reibung, nun die zwei Kinder entwickelten eine gemeinsame dritte Sprache. Es ist unglaublich… selbst die Gurke hatte einen Namen (beide Kinder verwendeten denselben Namen). Es hat sich aber erst später herausgestellt.
Zuerst möchte ich beschreiben, wie wir im Förderkindergarten landeten.
Mein vier jähriger Junge sprach also keine Sprache und die Erzieherinnen berieten uns, das Kind zum Kinderarzt zu bringen. Weil der Sprachförderkindergarten zu dem Zeitpunkt keinen Platz hatte und ich das Kindergartenjahr nicht unterbrechen wollte, hat uns der Kinderarzt ein Rezept zur Frühförderung und zur Logopädie ausgestellt.
Es war jedoch sehr aufwendig mit zwei kleinen Kindern immer zur Förderung zu fahren, vor allem, dass ein Kind 4, das andere Kind 2,5 Jahre alt war. Und ich wollte wieder anfangen zu arbeiten!
Ich nahm in der Zeit an einem Tagesmutter Kurs vom Jugendamt teil, (was ich jetzt überlege, wieder in diese Tätigkeit zurückzukehren…, aber hierüber werde ich noch mehr schreiben.) Ein halbes Jahr lang fanden für den älteren Sohn die Frühförderung und die Logopädie nachmittags in Forchheim statt.
Ja, man muss überlegen, einige Kindergärten erlauben, diese Förderungen in den Kindergarten zu organisieren, damals war es für mich mit zwei kleinen Kindern und berufstätig, mein Mann Vollzeit Beschäftigte, nicht möglich… Auf dieser Weise waren wir auch gezwungen, das bequeme Angebot von Kita, Förderkindergarten (Sprachförderkindergarten) anzunehmen.
Nachträglich…. Ich habe es überhaupt nicht bereut.
Vorteile:
So kam es, dass unser dritter Sohn auch im Förderkindergarten landete. Also, nicht, dass man glaubt, das vierte Kind war in einem Regelkindergarten und es war auch super, nun mit dem dritten Kind hatten wir wirklich gravierende Probleme, so, dass er wirklich in die Lebenshilfe Kindertagesstätte gehen musste. Hier war zuerst die Sprache auffällig, aber langsam nach und nach stellten die Ärzte fest, dass er eine Entwicklungsverzögerung hat.
Und meine Kinder besuchen heute Gymnasium, Realschule und Mittelschule, die Jüngste geht demnächst in die Regelschule.
Also ich möchte damit sagen, dass man sich nicht erschrecken darf, wenn so ein Ereignis im Leben passiert.
Nun, ich finde, das Schwerste ist immer es zu akzeptieren, wenn das eigene Kind anders ist und Förderung braucht. Als mein 2, 5 jähriger Sohn damals in den Regelkindergärten ging, beriet mich die Erzieherin nach einem Monat, dass mein Kind nicht in den Regelkindergarten gehöre.
Das Gespräch fand mit der Kindergartenleitung und mit der Gruppenleitung zusammen statt. Sie erklärten, dass sie es nicht wissen, ob sie meinem Kind überhaupt helfen oder noch mehr Schaden zufügen würden. Die anderen Kinder lachten meinen Sohn auch aus.
Nach dem Gespräch ging ich mit meinem Jungen zum Kinderarzt und erzählte ich ihm das Gespräch. In der Untersuchung überwies er mich zum Förderkindergarten und auch zur Pädaudiologie. Also nach dem Rezept haben wir ein Monat auf den neuen Förderkindergartenplatz gewartet und schon ging das Ganze los.
Ich muss es ehrlich sagen, ich habe es hier auch nicht bereut, sogar fand ich es super. Mein Sohn hat es gebraucht, er hat sich super gefühlt. Sehr schöne Angebote und qualifizierte Personal warteten auf mein Kind. Er bekam wirklich jede Menge Förderung, so, dass obwohl die Diagnose Förderschule war, schuf er die Regelschule und jetzt die Mittelschule.
Eure Kommente könnt ihr hier veröffentlichen:
https://www.facebook.com/groups/551336265419193/?ref=bookmarks
Tagesablauf
Ein Spaziergang mit vielen Fragen
Mama erzähle mir!
Kein Interesse mehr an Freunde und ich will jetzt nicht lernen...
Taschengeld
Scheidung und wie wir es den Kindern erklären
Kinder wollen einfach leben
Erste Hilfe
Wie sich berufstätige Eltern fit halten
Karriere
Die positive Verstärkung
ADS/ADHS und meine Erfahrungen
Erziehungsstile
Kinderzeichnungen
Die Sauberkeit
Haushalt
Medienerziehung
Kindergarten nach Corona und Schulanfang
Förderkindergarten