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Impessum und über mich
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Liebe Eltern, zurzeit nehme ich an einem online Kurs von einer ungarischen Kinderpsychologin (Dr. Bojti Andrea) teil. Ich möchte hier mit ihrem Einverständnis ihre Erzählungen übersetzen und gleichzeitig meine Erfahrungen beschreiben.
Also zuerst meine Erfahrungen: Wie ihr alle wisst, ich habe ältere Kinder, 15,14, 11 und 6. Ich arbeite momentan in einem Kindergarten und das Jahr mit Corona ist leider noch nicht vorbei.
Nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern und Pädagogen erleben diese Zeit schwierig. Kinder, die sich in der Kindergemeinschaft schon gut eingelebt haben, müssen plötzlich wieder eingewöhnt werden.
Gruppen werden in mehreren Kindergärten wegen außergewöhnlichen Öffnungszeiten neu strukturiert oder zusammengesetzt.
Wir alle müssen uns an die neue Hygienekonzept halten: Hände waschen, desinfizieren, Masken tragen. Es ist nicht nur für die Eltern hart, wenn Kinder wegen Schnupfen zu Hause bleiben müssen, sondern auch für Kinder und Pädagogen. Die Erzieher wissen es auch ganz genau, dass die meisten Eltern berufsstätig sind und sie an die Betreuung der Kita stark angewiesen sind.
Es ist momentan Sommer und viele können keinen Urlaub machen. (Wir auch nicht)
Um hier diese Problemen zu verstehen, müssen wir einen kurzen Rückblick auf die vergangene Zeit bekommen.
Besonders schwierig war in dieser Zeit die ständige Unsicherheit und die Spekulationen, welche durch die Medien, Nachrichten vom Fernseher und Radio die Bevölkerung sehr stark beeinflussten (sowohl Erwachsenen als auch Kinder). Diese Nachrichten, also die ständigen Spekulationen können bei den Kleinkindern innere Ängste erzeugen. Die Kindergartenkinder denken noch ganz anders, sie versuchen sich immer eine „magische“ Erklärung für ihre Welt zu finden. Die Nachrichten verstehen sie auch noch nicht. Deshalb ist es sehr wichtig, die Kinder vor diesen Nachrichten zu beschützen und ihnen nur das vermitteln, was schon sicher ist.
Also ganz konkret: Überall im Internet, in unterschiedlichen Nachrichten hört man heutzutage, dass die Corona Infektionen wieder steigen. Es ist noch nicht sicher, dass die Schule im September normal startet. – Es ist wieder eine reine Spekulation, keine informative Nachricht für die Kinder. Es kann sogar sehr schädlich werden, die Kinder können dadurch Angst bekommen. Sie denken, spekulieren häufig weiter: Was ist wenn meine Familie krank wird oder sogar stirbt, oder die Erzieherin und die Freunde…
Ja, leider können die Kleinkinder solche innere Ängste entwickeln, deshalb ist die Vorsicht geboten, sie vor solchen, spekulativen Nachrichten zu beschützen und ausschließlich nur über die reinen Tatsachen, zu informieren. Viele Kinder müssen sich wieder in Kindergarten eingewöhnen oder in einer neu zusammengesetzten Gruppe einfinden. Diese Situation ist auch für Erzieher sehr schwierig, denn der Kindergarten hat auch besondere Vorgaben an denen er sich halten muss.
Deshalb ist die Kommunikation zwischen Eltern und Pädagogen vorteilhaft. Auch, wenn Elterngespräche momentan nur z.B. telefonisch oder durch die Gleisscheibe oder mit Maske stattfinden können, ist es nötig, dass die Eltern ihre Ängste, Probleme, Wünsche den Erzieherinnen signalisieren und die Kommunikation zwischen Elternhaus und Kindergarten nicht unterbrochen wird.
Also wenn man überlegt, wie eine vierfache Mutter mit drei Schulkinder Homeschooling, Haushalt, Job meistern konnte und gleichzeitig auch noch mit dem Kindergartenkind (eventuell im Vorschulalter) beschäftigen konnte….
Also jede Familie erlebte diese schwere Zeit unterschiedlich, deshalb kehren die Kinder mit ganz unterschiedlichem Entwicklungsstand in den Kindergarten (aber auch in die Schule) zurück.
Das oberste Ziel vom Kindergarten ist, die Kinder auf die Schule vorzubereiten, deshalb nennt man den Kindergarten auch Schulvorbereitende Einrichtung.
Nun jetzt in der „Stay at home“ Zeit konnten einige Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, andere Kinder im Gegensatz bekamen weniger Förderung vom Elternhaus. Auf dieser Weise öffnet sich „die Schere“ und die Kinder kommen mit unterschiedlichem Vorwissen in die erste Klasse.
Auf jeden Fall ist es ratsam, wenn die Eltern denken, dass sie ihre Kinder während der Corona Zeit weniger fördern konnten, diese Probleme mit dem Kindergarten oder mit der Schule zu kommunizieren und die eventuellen Förderangeboten in Anspruch zu nehmen.
Und jetzt möchte ich hier mit diesem Absatz schließen, mein nächstes Thema geht über meine Erfahrungen mit Förderkindergarten.
Eure Kommente könnt ihr hier veröffentlichen:
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