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Eine Kinderzeichnung und ein Schrift sind sehr ähnlich. Beide vermitteln Informationen auf der zweidimensionalen Ebene. Die Buchstaben und Kinderzeichnungen bestehen aus Linien, Formen und Punkten.Die einzelnen Figuren haben einen bestimmten Platz auf dem Papier und mehr oder weniger Abstand von den anderen Figuren. Deshalb kann man eine Kinderzeichnung genauso analysieren, wie einen Handschrift.
Die Kinder malen sehr gerne, sie versuchen damit ihren Unterbewusstsein auszuüben. Die Psychologen verwenden die Zeichnenanalyse auch bei Erwachsenen.
Was malen die Kinder?
Das Thema der Kinderzeichnung erklärt die Denkweise von einem Kind. Wenn es nur einzelne Gegenstände malt, dann bezeichnet es eine analysierende Denkweise.
Wenn die Kinder mehrere Sachen, oder sogar Szenen malen, dann deutet es auf eine syntetisierende Denkweise, also das Ganze im Zusammenhang ist dann wichtig.
Die Größe der einzelnen Zeichnungen verrät den Selbstbewusstsein eines Kindes. Die kleinen Figuren sind weniger dominant, weniger wichtig. Wenn das Kind sich selbst kleiner gemalt hat, dann hat das Kind wenig Selbstbewusstsein.
Die weiß gebliebenen Stelle auf dem Papier ist die „ICH FREMD STELLE”. Wenn auf dem Papier zu viel leer blieb, dann hat das Kind wahrscheinlich innere Ängste.
Zeichnung über Familie
Bei der Analyse kommen wir hier immer von links nach rechts. Auf der linken Seite ist der wichtigste Person und auf der rechten Seite, ganz unten derjenige, der kleinere Rolle in der Familie spielt.
Der Abstand zwischen den einzelnen Figuren können auf eine Isolation innerhalb der Familie hinweisen. Z.B.: ein Kind hat den Papa auf den Weg vor dem Haus im Auto gemalt. Nach der Befragung erklärte das Kind: „Weil der Papa ständig arbeitet.”
Deshalb ist es sehr wichtig, die Kinder auch zu befragen, was sie gemalt haben. Man darf natürlich auch nicht gleich beurteilen, vielleicht hatte das Kind nur schlechte Laune oder keine Lust zum malen.
Fehlende Finger, Hände, Füße oder andere Körperteile zeigen auf eine gewisse Unsicherheit.
Bis zum 6-8 Jahren zeichnen die Kinder die Familienmitglieder noch nicht maßgetreu. Also der größer gemalte Person ist bedeutsamer als die anderen.
Hier ist auch ganz wichtig, wie das Papier bemalt wurde, wie viel auf dem Blatt frei gelassen wurde und die Mimiken und Gestiken der einzelnen Personen verraten auch ganz viel.
Die Farben haben auch viel Bedeutung: Rot und Schwarz sind für Energie und Temperament. Wenn diese übermäßig werden, können auch auf Probleme, wie Trauer, Aggressivität und Ähnliches hinweisen.
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